Tarifvertrag bap minusstunden

Tarifvertrag bap minusstunden

Die Zahlung des Mindestlohns wird spätestens innerhalb von 15 Tagen ab dem Monat fällig, der auf den Monat folgt, in dem der Anspruch entstanden ist. Dies gilt nicht für Unternehmen, in denen die Flexibilisierung der Arbeitszeit nach Artikel 3 Absatz 1.4 des bundesweiten Tarifvertrags für die Bauwirtschaft (BRTV) eingeführt werden kann. Der Anspruch auf einen Mindestlohn wird spätestens am 15. des Monats fällig, der auf den Monat folgt, für den dieser Mindestlohn zu zahlen ist. Diese Bestimmung gilt nicht für Unternehmen, in denen die Flexibilisierung der Arbeitszeit nachweislich gemäß Dem s. 9 Abs. 1 bis 8 Satz 1 des bundesweiten Tarifvertrags für das Maler- und Dekorationsgewerbe eingeführt wurde (MalerArbbV 8, Anlage, Anhang 1), soweit die so aufgelaufenen Mindestlohnansprüche zu einem späteren Zeitpunkt in Form einer freien Arbeit vergütet werden – sofern die von der Arbeit frei gestellte Zeit tatsächlich ein vollständiges Äquivalent zu den aufgelaufenen Lohnansprüchen darstellt und innerhalb der im Tarifvertrag festgelegten Ausgleichsfrist fällt. In solchen Fällen müssen die Löhne auf der Grundlage einer 40-Stunden-Woche (8 Stunden, Montag bis Freitag) und – für Teilzeitbeschäftigte – auf der Grundlage der vereinbarten regulären Wochenarbeitszeit gezahlt werden und spätestens den 15. des Monats fällig werden, der auf den Monat folgt, auf den sich diese Vergütung bezieht. Dies gilt nicht, wenn der dokumentierte Nachweis erbracht werden kann, dass die Arbeitszeit enden im jeweiligen Unternehmen für eine Arbeit, die die Zahlung eines Mindestlohns unter den folgenden Bedingungen für die in einem Arbeitszeitkonto eingezahlten Stunden erfordert, flexibler gestaltet wurde, wenn das Arbeitszeitkonto nach folgenden Bestimmungen verwaltet wird: Der Arbeitgeber hat dem Arbeitnehmer unabhängig von der Anzahl der tatsächlich geleisteten und während des jeweiligen Kalendermonats zu zahlenden Stunden einen dauerhaften Monatslohn zu zahlen. In diesem Zusammenhang können folgende Berechnungsmethoden gewählt werden: Arbeitgeber und Arbeitnehmer müssen eine schriftliche Vereinbarung getroffen haben, die Folgendes beinhaltet: Diese Bestimmung gilt nicht für Gleitzeit-Kontoverträge im Sinne des Vierten Bandes des Sozialversicherungsgesetzbuches oder für progressive Altersregelungen im Sinne des Progressive Retirement Act und/oder im Sinne der einschlägigen Tarifverträge zur Förderung progressiver Altersversorgungssysteme in der Textil- und Bekleidungsindustrie.

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